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„Ambulante psychosomatische Rehabilitation – schnelle Terminvergabe, wohnortnah“

Psychosomatische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch. Jedoch erschweren lange Wartezeiten auf Therapie- und Rehabilitationsplätze eine gute und schnelle Versorgung.

Die Rehabilitationseinrichtung medicoreha bietet mit der ambulanten Rehabilitation für psychische und psychosomatische Erkrankungen in Köln-Lindenthal die Möglichkeit, wohnortnah erfolgreich rehabilitiert zu werden. Die ganztägig ambulant durchgeführte Rehabilitation orientiert sich an einem ganzheitlichen und mehrdimensionalen Gesundheitskonzept der WHO. Das Ziel ist die psychische Stabilisierung sowie eine soziale (Re)integration in Arbeit, Beruf und Gesellschaft.

Diese Diagnosen werden behandelt:
•    depressive Störungen
•    Belastungs- und Anpassungsstörungen
•    Angststörungen
•    somatoforme Störungen
•    psychosomatische Erkrankungen (wie z.B. Essstörungen)
•    Teilgruppen anderer psychischer Störungen (z.B. Persönlichkeitsstörungen)

Antragstellung
Der Antrag für eine ambulante Rehabilitation wird nach Empfehlung durch den behandelnden Arzt beim zuständigen Kostenträger gestellt. Bei Fragen hilft Ihnen die Service-Stelle der Rehabilitationsträger oder die Reha-Service-Stelle der medicoreha:

Telefon: 0221 – 467878-12
E-Mail: rehaberatung-koeln@medicoreha.de
medicoreha Welsink Rehabilitation GmbH

Ambulante Fachklinik für Rehabilitation – Orthopädie und Psychosomatik
im medcampus Hohenlind (am St. Elisabeth-Krankenhaus)
Werthmannstraße 1c · 50935 Köln

„Schmerz entsteht im Gehirn“

Dr. Beril Canata, Chefärztin der Psychosomatik bei medicoreha, über Depressionen, die Einheit von Körper und Seele und wie die Ambulante psychosomatische Rehabilitation (APR) in Köln bei der Genesung helfen kann.

Frau Dr. Canata – immer wieder liest man über zunehmenden Stress und Leistungsdruck. Können Sie das bestätigen?
Dr. Beril Canata: Die Zahl der Diagnosestellungen von psychischen von psychischen Erkrankungen hat in den vergangenen Jahren in der Tat stark zugenommen. Bei den Rentenzugängen wegen verminderter Erwerbsfähigkeit sind psychische Erkrankungen mittlerweile eine der häufigsten Diagnosegruppen. Daher ist es wichtig Maßnahmen einzuleiten, um die Leistungsfähigkeit der Patienten möglichst lange zu erhalten. Mithilfe einer frühzeitigen Beratung kann eine Erwerbsunfähigkeit oftmals verhindert werden.

erleben-magazin: Was steht am Anfang einer Therapie?
Dr. Beril Canata: Am Anfang der APR stehen eine ärztliche und psychotherapeutische Aufnahmeuntersuchung sowie testpsychologische Erhebungen und die Selbsteinschätzung des Patienten. In der ärztlichen Untersuchung gehen wir auf die somatischen Befunde ein, dementsprechend erfolgt die Anpassung der Therapieeinheiten. In der psychotherapeutischen Aufnahme werden die seelischen Beschwerden eingehend erfasst. Die testpsychologischen Untersuchungen helfen uns, eine Vergleichsmöglichkeit zwischen dem Befund am Anfang und Ende der APR herzustellen.

erleben-magazin: Wie sieht ein typischer Tag der APR-Patienten in der Therapie aus?
Dr. Beril Canata: Die Patienten sind von neun bis 15 Uhr bei uns im Haus. Das Programm findet in einem strukturierten psychotherapeutischen Rahmen statt und besteht zudem aus Sport und Bewegung. Unsere Therapeuten begleiten den Prozess, in dem adäquate berufliche und auch soziale  Perspektiven mit den Patienten erarbeitet werden, engmaschig. Das Programm dauert vier Wochen, an fünf Tagen pro Woche, also insgesamt 20 Behandlungstage. Es besteht die Möglichkeit einer Verlängerung.

erleben-magazin Aus welchen Bestandteilen setzt sich die Therapie zusammen?
Dr. Beril Canata: Körper und Seele bilden eine Einheit – darauf basiert auch unser Therapiekonzept. Wir bieten etwa Gruppentherapien und zweimal wöchentlich psychotherapeutische Einzelgespräche, zudem edukative Vorträge und Entspannungsgruppen. Wir bieten zudem täglich Ergotherapie, Physiotherapeutisches Aufbautraining und Aquatraining und fast täglich ein Outdoor-Training an. Unsere Erfahrung ist, dass viele Patienten zunehmend ihre Zurückhaltung verlieren und froh sind, gegenseitig Erfahrungen austauschen zu können.

erleben-magazin: Mit welchen Krankheitsgeschichten kommen die Patienten zu Ihnen?
Dr. Beril Canata: Die Patienten kommen etwa mit depressiven Syndromen, Erschöpfungszuständen, Angststörungen oder  Schmerzstörungen. Oftmals erklärt - z.B. bei somatoformen Störungen und Schmerzstörungen - ihnen die vorher gestellte ärztliche Diagnose nicht die selbsterlebten Beschwerden. Damit einher gehen schnell Einbußen im Arbeits- und sozialen Leben.

erleben-magazin: Ist Schmerz nicht immer erklärbar?
Dr. Beril Canata: Schmerz entsteht im Gehirn. Mit dem Schmerz entsteht eine emotionale Belastung, die zu einer Depression führen kann und schnell bewegt man sich in einem Teufelskreis. Unser Ziel ist es, dass die Patienten wieder arbeitsfähig sind und Lebensqualität wiedererlangen – am Ende manchmal auch lernen mit Schmerzen umzugehen.

erleben-magazin: Wie viele Patienten werden derzeit in der medicoreha in Köln psychosomatisch versorgt?
Dr. Beril Canata: Derzeit sind etwa zehn Patienten bei uns im Haus, die die psychosomatische Reha absolvieren. Perspektivisch geplant sind zwei Behandlungspfade à 12 Patienten. Wichtig für uns ist, dass das Angebot niederschwellig bleibt, wir wollen keine Krankenhausatmosphäre, unsere Patienten sollen sich nicht stigmatisiert fühlen.

 

 

medicoreha Welsink Rehabilitation GmbH
Werthmannstraße 1c
50935 Köln
Telefon: 0221 - 46 78 78 00

E-Mail: koeln@medicoreha.de


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Öffnungszeiten:

Montag 7:00 Uhr - 21:00 Uhr
Dienstag 7:00 Uhr - 21:00 Uhr
Mittwoch 7:00 Uhr - 21:00 Uhr
Donnerstag 7:00 Uhr - 21:00 Uhr
Freitag 7:00 Uhr - 21:00 Uhr
Samstag 9:00 Uhr - 15:00 Uhr


Impressum:

medicoreha Welsink Rehabilitation GmbH
Werthmannstraße 1c
50935 Köln


Vertretungsberechtigt:

den Geschäftsführenden Gesellschafter
Diplom-Sportlehrer und Physiotherapeut Dieter Welsink und
Geschäftsführer Diplom-Sportlehrer und Diplom-Sozialpädagoge Philipp Hemmrich und
Medizinischen Geschäftsführer Dr. Wolfgang Lemken




Handelgerichts-Nr.: HRB 8135

Zuständiges HRG: Neuss

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